de-DEen-GB
  • Slider 1
  • Slider 2
  • Slider 3
  • Slider 4
  • Slider 5
  • Slider 6
  • Slider 7
de-DEen-GB

Spitzengastronomie seit 5 Generationen:


Seit über 100 Jahren ist man bei Familie Bloch zu Gast!


Karin Bloch führt eine sehr lange Familientradition weiter. Sie ist die erste der fünften Generation Bloch, welche als selbständige Unternehmerin in der Gastronomie tätig ist. Ein Blick zurück.




Von Seppli und Rösli Generationen eins und zwei


Angefangen hat alles mit Josef Büchel. Er war von Beruf Posthalter und kaufte kurz nach der Jahrhundertwende das «Gasthaus zur Krone» in Rüthi im St.Galler Rheintal. Seppli führte das Haus einige Jahre lang als Pöstler und Gastwirt. Seine Tochter Rösli, die 1892 zur Welt kam, machte zuerst keine Anstalten, den elterlichen Betrieb weiterzuführen. Sie heiratete 1917 ihre Jugendliebe, den Urner Kantons-Kulturingenieur Alfred Bloch, und verliess das Rheintal. Hätte sie im Hochsommer 1927 nicht ein schreckliches Schicksal ereilt, wäre es wohl bei einer einzigen Generation geblieben: Ende August verstarb Röslis Ehemann Alfred mit nur 49 Jahren. Sie stand plötzlich mit zwei kleinen Kindern und etwas Geld alleine da. Rösli Bloch-Büchels Liebe zu den Gästen ist es zu verdanken, dass es mit der Gastronomie weiterging. Sie reiste mit ihren beiden Buben Otto und Ernstli ins Rheintal zurück und holte das zwischenzeitlich veräusserte Elternhaus «Gasthaus zur Krone» erneut in Familienbesitz.




Otto und Mary Bloch-Baumgartner die dritte Generation


Vor allem dem einen Buben, Otto, hat es das Gastgewerbe und Wirten angetan. Für ihn stand schon früh fest, dass er Koch werden wollte. Schon kurz nach seiner Lehre lernte er Maria Elisabeth Baumgartner kennen, ihres Zeichens ebenfalls eine waschechte Rheintalerin. Gemeinsam führten Otto und Mary zahlreiche Gasthäuser. Ihre Stationen waren die Restaurants «Bodan» und «Gübsensee» in St.Gallen, das «Derby» in Bad Ragaz, die «Schrina Hochrugg» in Walenstadtberg und schliesslich der «Ochsen», im Volksmund auch «BLOCHsen» genannt, in Walenstadt. Zwischenzeitlich bewirteten die beiden Gäste aus der halben Schweiz und verköstigten mit ihrer Spitzengastronomie wohl auch das halbe Fürstentum Liechtenstein. Ottos Spezialität waren Fischspeisen aller Art. Seine «Grosse Walenseerundfahrt», unterschiedlich zubereitete Fischvariationen, waren weit herum bekannt ebenso wie seine legendäre «Serbische Bohnensuppe». Das Rezept zu den berühmten «Fischknusperli» geht ebenfalls auf ihn zurück. Otto und Mary Bloch-Baumgartner waren es, die familienintern den Schritt von der einfachen in die gehobene Gastronomie vollzogen haben. Mary zitierte oft und gerne den Leitspruch von Honoré de Balzac: «Brot und Wasser stillen den Hunger jedes Menschen, aber unsere Kultur hat die Gastronomie erfunden». Den Gegenbeweis hat noch niemand erbracht.




Generation vier: Rico und Brigitte Bloch


Mary brachte sechs Kinder zur Welt, zwei Buben und vier Mädchen. Die Buben Rico und Fredi waren es, welche es von Anfang an in die Gastronomie zog. Rico Bloch machte die Lehre im stattlichen «Schloss Oberberg» in Gossau (SG), sein Bruder Fredi im «Sternen» in Teufen (AR). Noch auf seinen Lehr- und Wanderjahren lernte Rico das Fräulein Brigitte Aeby kennen. Die beiden arbeiteten in jungen Jahren in St-Blaise (NE), er im «Au Boccalino», sie gleich im Haus nebenan im «Tea Room Walker», wo sie nach abgeschlossener Handelsschule für einen Sprachaufenthalt für kurze Zeit bleiben wollte. Via Küchenfenster tauschten der Ostschweizer und die Baselbieterin erste verliebte Blicke aus. Als verheiratetes Power-Paar führten sie die Gastronomiebetriebe des «Sportzentrums Glarner Unterland» in Näfels (GL), später die «Säntis»-Gasthäuser auf der Schwägalp (AR) und den «Sternen» in Teufen (AR). 1999 übernahm Brigitte das «Metropol» in St.Gallen, Rico folgte ihr kurze Zeit später. Die beiden beschäftigten sich mit allen Facetten des Berufs, Brigitte erwarb zum Beispiel als erste Frau im Appenzellerland das eidgenössische Diplom «Maître d'Hôtel», und sie bildeten mit Freude junge Köche und Servicefachangestellte aus. Sie erfanden sich und ihre Philosophie schätzungsweise alle zehn Jahre neu.


Fredi Bloch, der Bruder von Rico, führt seit Jahrzehnten das renommierte «Seeli» in Bäch (SZ). Neben dem gastronomischen Spitzenbetrieb hat er ein stattliches Catering-Imperium aufgebaut. Die beiden Familien ob in der Ostschweiz oder am Zürichsee waren und sind einander immer eng verbunden.




Karin Bloch erste Vertreterin der fünften Generation


Der 1. Januar 2010 wird in der Bloch'schen Familienchronik also gleich doppelt unterstrichen sein. Seit diesem Datum führt die Vollblutgastronomin die Jahrzehnte lange Tradition weiter. Karin Bloch, die nach der Handelsschule in Neuchâtel und der Hotelfachschule in Zürich ein Nachdiplomstudium zur Hotel-Managerin absolvierte, arbeitete in ihrer beruflichen Karriere unter anderem im renommierten Romantik-Hotel Säntis in Appenzell und im Hotel Hof Weissbad, wo sie zuerst als Seminarleiterin und schliesslich als Personalverantwortliche tätig war.